Die 6 Zeit intensivsten Meetings und wie du sie effizienter machst.

Entscheidungsmeetings.

Grundsätzlich eine sehr sinnvolle Meeting-Art. In der Realität aber einfach mit einem Problem: Oft werden gar keine Entscheidungen gefällt.

Die Lösung: Die richtigen Teilnehmenden und eine moderierte Entscheidungsfindung. - Es müssen zum einen alle Personen anwesend sein, die nötig sind, den Entscheid zu treffen. Es fängt also alles mit der Frage an: Was entscheiden wir? Und wer ist ermächtigt, den Entscheid zu treffen?

Wähle dann ein passendes Entscheidungs-Tool für die Moderation. z.B. “Six Thinking Hats” wenn noch verschiedene Perspektiven einfliessen sollen. Oder ein „Dot-Voting“ wenn schon sehr klar ist, aus welchen Optionen ausgewählt werden soll.

Mitarbeitergespräche.

Es ist eher selten, dass Mitarbeitergespräche als motivierend und freudvoll wahrgenommen werden. Je nach Unternehmen werden sie sogar als Beurteilungsgespräche oder Zielvereinbarungsgespräch betitelt. Das spricht weder für Augenhöhe noch Freude.

Besser geht es mit der Haltung, dass Erreichtes gefeiert wird und das Gespräch Mitarbeitende einen Schritt weiter bringt. Beispielsweise mit dem starken Fokus auf alles Funktionierendes und folgender Struktur:

Rückblick: Was hat besonders Freude bereitet? Und was davon sollte künftig noch mehr Platz haben?
Gegenwart: Welche Projekte machen besonders Spass? Was sind aktuelle Hindernisse?
Ausblick: Was haben wir gemeinsam für ein Ziel? Wie kann ich dich noch besser unterstützten?

Inputs und eine kostenlose Vorlage zu Mitarbeitergesprächen, findest du übrigens bei den Booklets.

Reine Informations-Meetings.

Alle Meetings, in der nur eine Person spricht, kann in der Regel durch einen anderen Weg ersetzt werden. z.B. per Chat, Videomitteilung, Mail. Das hat den Vorteil, dass der/die Empfänger/in die Nachricht anschauen kann, wenn gerade Zeit dafür ist.

Und wenn du denkst, es braucht ein Meeting, dann kann niemand sagen, dass die Info nicht gegeben wurde: Bei Online Meetings neigen gegen 75% aller Teilnehmenden zum Multitasking. Wenn als nur die Hälfte aller Empfänger/innen das Mail aufmacht, ist die Erfolgsquote schon übertroffen.

Spätstarter-Meetings.

In vielen Unternehmen sind Meetings, die zu spät starten zur Normalität geworden. 5 Minuten, 10, 15… Einfach mal warten bis alle da sind. Und den Kaffee bereit haben. Diese Energie wird sich durch das Meeting durchziehen.

Besser: Direkt pünktlich starten. Und zwar mit einem aktivierenden Einstieg, den alle geistig, physisch und in der Gruppe ankommen lässt.

Gewohnheits-Meetings.

“Das haben wir halt schon immer so gemacht.” - Wenn sich die Herkunft von bestimmten Meetings nicht mehr zurückverfolgen lässt. Und wenn der grösste Agendapunkt fragende Gesichter sind… Dann gibt es nur eine gute Lösung:

Meeting streichen.

Ungeplante Meetings.

Manchmal muss es einfach schnell gehen. Eine Idee, eine Einladung, ein Meeting. Und dann sitzen alle etwas ratlos zusammen. - Für unvorbereitete Meetings kann auch sehr spontan folgende Moderations-Struktur angewendet werden:

  1. Zeitrahmen festlegen

  2. Rollen definieren: Wer führt durch das Meeting? Wer schaut auf die Zeit? Wer hält Beschlüsse fest?

  3. Kurze Runde: Jede Person soll kurz die Erwartungen an das Meeting teilen. Und sich allenfalls kurz vorstellen, falls nötig.

  4. Themen zusammen priorisieren. z.B. mit Dot-Voting.

  5. Meetingzeit auf die einzelnen Themen aufteilen.

  6. Themen nacheinander behandeln

  7. Resultate: Was nehmen wir nun in Angriff?

  8. Abschluss: Was haben wir zusammen erreicht?

Wie steht es um die Qualität deiner Meetings?
Mache das Meeting Analyse Quiz.

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10 Gründe, weshalb du dich mit Meetings befassen solltest.

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3 Tipps für effektive und effiziente Meetings.